Die meisten Menschen, die zu mir kommen, haben kein akutes Problem. Der Job läuft, der Alltag steht, nichts ist sichtbar kaputt. Trotzdem ist da ein Gefühl, das einfach nicht weggeht:
Da steckt mehr in mir, als ich gerade lebe.
Das zeigt sich oft nicht als Krise, sondern als leise Unruhe im Hintergrund. Nachts, wenn eigentlich nichts ansteht und der Kopf trotzdem nicht zur Ruhe kommt. Beim Blick auf andere, wo man sich fragt, ob die wirklich zufriedener sind oder nur besser darin, es zu verbergen. Im Alltag, der reibungslos abläuft und sich trotzdem irgendwie hohl anfühlt.
Die meisten Menschen versuchen, das mit mehr Leistung zu lösen. Noch ein Ziel, noch eine Optimierung. Das hilft kurzfristig, ändert aber nichts an der eigentlichen Ursache.